Der königliche Ankläger ließ eine Gruppe von Leuten verhaften und beschuldigte sie, sie seien Intelligenzler.

Beweise gab es nicht, also verurteilte sie der Richter des Königs zum Tode.

Die Königin hatte jedoch keine Lust, der Hinrichtung beizuwohnen, denn sie amüsierte sich gerade bei einer komischen Pantomime. So versprach der König den Verurteilten, sie zu begnadigen, wenn sie bewiesen, daß sie ihrem Monarchen nützlich sein könnten.

Einer arbeitete eine stereometrische Formel aus, aus der sich ergab, daß ein Galgen nur zwei Balken zu haben braucht, aber auch vier haben kann.

Der zweite errechnete, wieviel man an den Löhnen für die Überstunden der Henkersknechte einsparen könnte, wenn die Hinrichtungen statt im Abendgrauen in den Morgenstunden veranstaltet würden.

Der dritte schlug vor, daß die öffentlichen Hinrichtungen künftig in den Nachmittagsstunden stattfinden, damit auch die Schulkinder ihnen beiwohnen könnten, was die propagandistisch-erzieherische Wirkung erhöhen würde.

Ein Chemiker entwickelte ein technologisches Verfahren zur Herstellung von synthetischem Spülicht; die echten Abfälle, mit denen die Gefangenen bisher gefüttert wurden, könnten dann zur Mast der königlichen Schweine verwendet werden.