Zu der Ausstellung mit Arbeiten von Calderara, Fruhtrunk, Girke, Jochims und Prantl bietet die Münchner Galerie Stangl einen Katalog mit 5 mehrfarbigen, signierten Siebdrucken der beteiligten Künstler zum Preis von nur 55 Mark an. Format 27,5 mal 19 cm. Auflage 240 Exemplare.

An Symbolik, bei Bedarf, soll es nicht fehlen“, hieß es in einer Hausmitteilung des Spiegels. Der Traum des für Kunsterwerbungen zuständigen Referenten und Ratgebers Rudolf Augsteins von einer Plastik mit „lautlos sich gegeneinander drehenden Spiegeln“ für das Foyer des neuen Spiegel-Verlagshauses, bleibt indessen vorerst unerfüllt. Auch der Vorrat an Graphiken und Bildern reicht trotz der 8 Millionen Mark, die bisher für die Inneneinrichtung aufgewendet worden sind, gerade für ein halbes von dreizehn Stockwerken.

Seine Werkstatt hat der Bildhauer Günter Tollmann für die Dauer seiner Ausstellung (bis 2. März) von stabilen und kinetischen Objekten in das Städtische Museum von Gelsenkirchen-Buer verlegt, damit das „Publikum den Arbeitsvorgang verfolgen kann“. Aufträge für kleinere Plastiken werden sofort ausgeführt.

Einen „Telephonservice“ beabsichtigt die Staatliche Hochschule für bildende Künste in Hamburg einzurichten, um Interessenten mit Auskünften über Architektur, Design, visuelle Kommunikation, freie Kunst und möglicherweise auch mit Einkaufsratschlägen zu dienen.

Neue Käuferkreise und Gewinnmöglichkeiten hofft der Berliner Häuser- und Grundstücksmakler Onnasch mit der Neugründung einer Mammut-Galerie (510 Quadratmeter Ausstellungs- und 250 Meter Hängefläche) auf dem Kurfürstendamm zu erschließen. Onnasch, der sich fürs erste mit mehr oder weniger gängigen Markenartikeln moderner Kunst im Verkaufswert von 300 000 Mark eingedeckt hat, will eine große Anzeigenkampagne starten: „Ich habe mein ganzes Geschäft bisher mit Werbung aufgebaut.“

Von thailändischen Bronze-Buddhas über englische Steinschloß-Pistolen bis zu antiken Töpfen und Vasen in der Preislage zwischen 10 Mark und 40 000 Mark reichte das Angebot einer Verkaufsschau mit insgesamt 6000 Antiquitäten aus 14 Ländern im Düsseldorfer Kaufhof an der Kö, die sich als großer Erfolg erwies. Innerhalb von vier Wochen soll eine sechsstellige Summe umgesetzt worden sein.