Fiat: Noch ein Prozent mehr

Der zweitgrößte europäische Automobilkonzern, die Fiat S.p.A. in Turin, will für das Geschäftsjahr 1968 zum viertenmal hintereinander die Dividende erhöhen. Nachdem für 1965 bis 1967 19, 20 und 23 Prozent auf das Kapital von 115 Milliarden Lire (736 Millionen Mark) ausgeschüttet wurden, hat die Verwaltung nun eine Dividende von 24 Prozent vorgeschlagen. Von dem genehmigten Kapital sollen 15 Milliarden Lire ausgenutzt werden, so daß das Aktienkapital künftig 130 Milliarden Lire betragen wird. Großaktionär ist die Familie Agnelli.

Debeka: Verstärkt aufwärts

Ihren bisher höchsten Neuzugang erzielte die Debeka, Lebensversicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Koblenz, im Geschäftsjahr 1968. Der Bruttozugang lag mit 346,3 Millionen Mark um 18,9 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Am Ende des Jahres betrug der Versicherungsbestand 1,83 Milliarden Mark. Von dem Gesamtüberschuß von 23,1 Millionen Mark, das sind 31,9 Prozent der Beitragseinnahmen, gehen 450 000 Mark in die gesetzliche Rücklage, während 22,65 Millionen für die Beitragsrückerstattung bereitgestellt werden.

DAB: Nicht mengenorientiert

Die Dortmunder Actien-Brauerei will die nach der Einführung der Mehrwertsteuer ausgebrochenen Preiskämpfe in der Bierbranche nicht mitmachen. Zusammen mit der wirtschaftlichen Rezession, die im Absatzgebiet der DAB besonders spürbar war, bewirkte das einen Rückgang des Ausstoßes um knapp ein Prozent auf 1,55 Millionen Hektoliter. Der Umsatz verminderte sich um 6,3 auf 128,9 Millionen Mark. Der Rohertrag verringerte sich allerdings durch Einsparungen bei Rohstoffen nur um 1,2 Millionen. Die Steuerlast ging um 3,4 Millionen Mark zurück. Als Gewinn werden 4,64 nach 4,21 Millionen Mark ausgewiesen, so daß auch auf das von 24,6 auf 27,06 Millionen Mark erhöhte Kapital wieder 17 Prozent Dividende ausgeschüttet werden können.

Wifag: Ohne Gewinn

Obwohl im Zuge des kräftigen wirtschaftlichen Aufschwungs die Ausleihungen der Wifag Wirtschafts-Finanz AG, Frankfurt, im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 45,3 Millionen Mark stiegen, schloß die zum Interessenbereich der Investitions- und Handels-Bank AG gehörende Teilzahlungsbank ohne Gewinn ab. Bei einem Grundkapital von 3 Millionen Mark und Rücklagen von 0,26 Millionen Mark steht lediglich ein Gewinnvortrag aus früheren Jahren von 8500 Mark zu Buche.