In Wolfsburg ist die Devise ausgegeben: Keine Angst vor wilden Stieren. Gemeint ist der "Maverick", ein Kleinwagen, den Ford jetzt auf den amerikanischen Markt gebracht hat, um den Boom der Importwagen einzudämmen.

"Maverick", "so nennen die Amerikaner einen jungen, ungebärdigen Stier, der sich von der Herde absondert. Und unter den Straßenkreuzern des Ford-Programms ist der Maverick – in der Größenordnung eines Opel-Rekord – tatsächlich ein Außenseiter, der für Detroit in einen neuer. Markt einbrechen soll.

"Wir sind nicht beunruhigt", heißt es im Wolfsburger VW-Hauptquartier. "Um den Maverick zu verkaufen, wird Ford ganz allgemein für den kleinen Wagen werben müssen. Bisher haben wir die Bürde ganz allein zu tragen gehabt, diesen Markt zu erschließen." VW nahm diese Bürde nicht ohne Verdienst auf sich: • VW verkauft seit Jahren in den USA

mehr Autos als in der Bundesrepublik. • VW verkaufte im letzten Jahr in den

USA 569 292 Autcs; das war ein Plus von 28 Prozent.

  • 60 Prozent der Importwagen waren

im letzten Jahr VW.