Koninklijke Nederlandsche Petroleum Maatschappij, Den Haag, können für 1968 sieben Gulden je Aktie kassieren, nachdem in den beiden Vorjahren jeweils 6 85 Gulden je Aktie aasgeschüttet worden waren. Die erhöhte Dividende wird aus einem von 701 9 auf 797 9 Millionen Gulden gestiegenen Gewinn auf ein Aktienkapital gezahlt, das von 2 14 auf 2 42 Milliarden Gulden gestiegen ist. Die jungen Aktien nelmen zur Hälfte an der Gewinnausschüttung teil. Die" Verbesserung der Erlöse ist vor allen:, auf eine konsequente Rationalisierung zurückzifuhren. In den letzten zehn Jahren nahm die Zahl der Mitarbeiter um 23 Prozent ab, während sich der Absatz von Erdölprodukten, Erdgas und chemischen Erzeugnissen je Mitarbeiter mehr als verdoppelte. So wird die dänische Raffinerie in Fredericia, die zwei Millionen Tonnen im Jahr durchsetzt, mit nur 162 Mann betrieben. Ein neuer 200 000 Tonnen Tanker fährt heute mit nur 32 Mann Besatzung Obwohl die Royal Dutch mit 218 Millionen Totinen 10 4 Prozent mehr Rohöl verarbeitete als im Vorjahr und eine dementsprechend höhere Transportleistung vollbringen mußte, hielten sich die Betriebskosten dafür auf Vorjahreshöhe. Die Verschiffung einer Tonne Rohöl vom Persischen Golf nach Rotterdam kostet beim Einsatz eines 200 000 Tonnen Tankers; etwa die Hälfte als beim Transport mit vier 50 000 Tonnern. Der Absatz von Rohöl und Erdölprodukten stieg um 9 7 Prozent auf 247 Millionen Tonnen, von Erdgas um 20 3 Prozent auf 35 9 Milliarden Kubikmeter und von chemischen Produkten um 15 7 Prozent auf 7 9 Millionen Tonnen. Füi die Erdölsuche gab die Royal DütchShell Gruppe, an der die holländische Royal Dutch mit 60 Prozent und die englische The Shell Transportand Trading Co. Ltd mit 40 Prozent beteiligt sind, rund 980 Millionen Mark, 12 Prozent mehr als 1967, aus. Für Forschung wurden mit 436 Millionen Mark sechs Prozent mehr als im Vorjahr ausgegeben. Beide Positionen zusammen belasten jeden Liter verarbeiteten Rohöls mit 0 4 Pfennig, während der Gewinn je Liter 1 2 Pfennig beträgt. .