In Bonn schätzt man die Japaner als zukünftige Deutschlandtouristen hoch ein. Es wurde eine "Expo 70 – Fremdenverkehrskommission" gegründet, die von Regierungsdirektor Kurt Elsholz geleitet wird. Die Kommission wird dafür sorgen, daß auf der Weltausstellung in Japan die Bundesrepublik als Reiseland gebührend herausgestrichen wird. Gleichzeitig bemüht sich die DZF (Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr) um Räume und Personal für eine Deutschland-Ver-Räume in Tokio. Dem japanischen Durchschnittsbürger fällt es indessen noch schwer, nach Europa zu reisen. Wenn auch in der vergangenen Woche die offizielle Grenze für Reiseausgaben im Ausland erhöht wurde, so sind es noch immer nicht mehr als knapp 2800 Mark im Jahr, die ein, Japaner mit über die Grenze nehmen darf.

rod