Sparkasse der Stadt Köln: Höhere Steuern

Bei der Sparkasse der Stadt Köln stieg 1968 die Bilanzsumme um 13,4 Prozent auf 2,7 Milliarden Mark. Die Kundeneinlagen stiegen um 13,5 Prozent auf 2,5 Milliarden. Das Kreditvolumen ist um 17,7 Prozent auf 1,7 Milliarden gewachsen. Der Gewinn entwickelte sich nicht gleichlaufend zur Geschäftsausweitung. Das lag einmal an der weiter gedrückten Zinsspanne, zum anderen aber auch an der Anhebung der Sätze für gewinnabhängige Steuern. Die Eigenmittel von 109,3 Millionen Mark machen nur 4,4 Prozent der Kundeneinlagen aus.

Hypothekenbank Hamburg: Gewinnrekord

Trotz des leicht geschrumpften Volumens im Neugeschäft erzielte die Hypothekenbank in Hamburg 1968 einen Rekordgewinn. Er kam in erster Linie durch den kräftig gestiegenen Zinsüberschuß zustande. Die günstige Ertragsentwicklung wird auch in den nächsten Jahren noch anhalten. Die Aktionäre erhalten für 1968. wieder 9 Mark je Aktie, den Rücklagen (und versteuerten Rückstellungen) wurden 7,22 Millionen (im Vorjahr 6,84) zugeführt.

Pechiney: Höhere Dividende

Das französische Chemieunternehmen Compagnie Pechiney setzt seine Politik der Dividendenerhöhungen weiter fort. Für 1968 wird eine Dividende von 6,25 gegen 6 Franc im Vorjahr vorgeschlagen. 1964 waren nur 4,25 Franc ausgeschüttet worden. Das Aktienkapital, das Ende 1967 632,3 Millionen Franc betragen hatte, ist durch Umwandlung der 1965 begebenen Wandelanleihen um 11,9 Prozent gestiegen. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr von 1,38 auf 1,46 Milliarden Franc, der Exportanteil betrug 43,5 Prozent. Der Gewinn stieg nach Abschreibungen und Steuern um 16,8 Prozent von 76,6 auf 89,5 Millionen Franc.

Süddeutsche Boden: Ein Prozent mehr