Fünfzehn Jahre wirtschaftlicher Boom bescherten deutschen Familien ein stetig wachsendes Einkommen. 1953 hatten noch fast 60 Prozent aller Familien weniger als 500 Mark im Monat. Auch wenn man den Kaufkraftschwund der Deutschen Mark in diesem Zeitraum berücksichtigt, bleibt noch ein ansehnlicher Betrag, den die meisten Deutschen heute mehr in der Kasse haben. Für eine grobe Berücksichtigung der Inflationsrate genügt es, wenn man beispielsweise die sechs Prozent Haushalte von 1953 der Gruppe 750 bis 999 Mark mit den 25 Prozent der Gruppe 1000 bis 1499 Mark (1967) vergleicht. Der Vergleich dieser beiden, von der Kaufkraft des Einkommens her gesehen, etwa identischen Gruppen zeigt immerhin einen Anstieg von 19 Prozent.