Sehr sehenswert:

"Die Chronik der Anna Magdalena Bach" und "Der Bräutigam, die Komödiantin und der Zuhälter", von Jean-Marie Straub. "Paris gehört uns", von Jacques Rivette. "Gertrud", von Carl Th. Dreyer. "Schande", von Ingmar Bergman. "Falstaff", von Orson Welles. "Bike Boy", "I a Man" und "Nude Restaurant", von Andy Warhol. denn sie wissen nicht, was sie tun", von Nicholas Ray! "The Thin Man – Der Unauffindbare", von W. S. Van Dyke.

Im Fernsehen:

"Die Dame mit dem Hündchen", von Jossif Cheifiz. Mehr als eine Literatur Verfilmung: Der Film stellt den Abstand, der uns trennt von Tschechow, seiner Zeit und seinen Gestalten, mit dar. Wie durch ein Teleskop sieht man Anna Sergejewna und Gurow, das Liebespaar aus Langeweile, und ihre Welt, das Jalta und Moskau vor der Jahrhundertwende. "Der Tschechowfilm von Cheifiz ist geglückt nicht obwohl, sondern weil seine Welt museal ist" (Helmut Färber). ZDF am 19. April.

Sehenswert:

"Michael Kohlhaas der Rebell", von Volker Schlöndorff. Die Reformationszeit als Allegorie (die Mauern sprechen in Wittenberg, "die Studenten sind in Aufruhr")? Oder ein deutscher Western (Kohlhaas, the man on horseback, ein Jesse James des sechzehnten Jahrhunderts)? Oder ein Hollywood-Film zweiten Grades, die nostalgische Beschwörung des naiven Kinos im Bewußtsein seiner Unwiederbringlichkeit (Schlöndorff unser Truffaut)? Ein bißchen von allem und nichts davon ganz. Immerhin ein "junger deutscher Film", der die Augen nicht beleidigt.

"Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß", von Jean-Luc Godard. "Teorema", von Pier Paolo Pasolini. "In der Stadt S.", von Jossif Cheifiz. "Spartacus" und "2001: Odyssee im Weltraum", von Stanley Kubrick. "Rosemaries Baby", von Roman Polanski. "Der Partyschreck", von Blake Edwards. "Bullitt", von Peter Yates.