Noch zu teuer

Die Fahrplan-Experten des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) wollen nicht mehr nur Fahrpläne machen, sie wollen die Bundesbahn mit guten Ratschlägen auf den richtigen Weg führen. Der Rat des Verbandes: mehr Autoreisezüge – damit es endlich gelingt, die Reisenden von der Straße weg in die Züge zu locken. Das würde die deutschen Straßen entlasten und die Kapazitäten der Bundesbahn, sicher gewinnbringend, auslasten.

Allerdings, das weiß, man im DIHT, mehr Autoreisezüge allein genügen nicht. Man fordert daher, was der Bundesbahn sicher wenig gefällt: niedrigere Preise für das Auto im Zug. Auch von anderer Seite wurde danach schon verlangt. Vor allem von den Reisenden, aber auch von den Reiseunternehmen, die Autos im Huckepack-Verkehr mit Turnuszügen befördern möchten.

Ohne eine gründliche Preiskorrektur nach unten, so argumentieren die Experten, wird es auch mit einem dichten Netz von Autozügen weiterhin so bleiben wie bisher: Für weite Bevölkerungskreise ist es einfach zu teuer, mit dem Autoreisezug zu fahren.

Tankstelle der Zukunft

Die deutschen Benzinfirmen sehen die Zukunft in Großtankstellen. Eine solche erste Tankstelle der Zukunft hat Aral jetzt in Stuttgart mit 13 Zapfsäulen eröffnet. Die Tankwarte rechnen mit den Autofahrern direkt am Wagen ab. In einer Werkstatt werden Routinearbeiten, kleinere Reparaturen und die Montage von Zubehör angeboten. Auch ein Prüfdienst, vollautomatische Waschanlage, Erfrischungsraum (mit Bier, Würstchen und Suppen) und ein Aralbasar mit einem bunten Angebot für Hobby, Garten und Auto gehören dazu.

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