21. August 1968: Die Sowjetunion, Polen, Ungarn, Bulgarien und die DDR versuchen, den Prager Reformkurs durch Besetzung der ČSSR zu stoppen. Parteichef Dubček, Parlamentspräsident Smrkovsky und andere Reformpolitiker werden nach Moskau verschleppt. Die Bildung einer Kollaborations-Regierung unter Parteisekretär Indra mißlingt.

23. August: Die KPČ veranstaltet heimlich ihren XV. Parteikongreß und bestätigt die Prager Führung.

23. August: Staatspräsident Svoboda reist nach Moskau. Unter Selbstmorddrohungen erzwingt er Freilassung und Teilnahme Dubčeks an den Verhandlungen mit den Sowjets.

26. August: Moskauer Abkommen über die Stationierung von sowjetischen Truppen bis zur "Normalisierung" in der ČSSR.

29. August: Antisowjetische Demonstrationen in Prag. Husak wird Erster Sekretär der slowakischen KP und mißbilligt den KPC-Kongreß.

30. Oktober: Gesetz über die Föderalisierung der ČSSR in Bratislava unterzeichnet.

7. November: 51. Jahrestag der sowjetischen Oktoberrevolution. Es kommt zu antisowjetischen und prosowjetischen Demonstrationen.