Deutschlands Energieversorgung steht auf zwei Beinen: Kohle und Mineralöl. Neben diesen beiden Energiequellen bleibt für die anderen nur ein verschwindend geringer Anteil. Im Wettlauf um die Spitzenposition hat das Erdöl die Kohle längst verdrängt, und während der Verbrauch von Öl zur Zeit noch die größten Zuwachsraten hat, nimmt der Anteil der Kohle weiter ab. Aber auch das Erdöl hat bereits einen Konkurrenten gefunden – die Energie aus dem Atomreaktor. Der Anteil der Kernkraft ist heute noch so gering, daß er sich gerade mit den vorindustriellen Brennstoffen wie Torf und Holz messen kann. Doch billiger Atomstrom ist heute in der Industrie sehr gefragt – Torf nicht mehr.