Value Line Special verkauft nicht

Der Value Line Special Situations Fund (USA) hat von der amerikanischen Börsenkontrollbehörde SEC die Auflage bekommen, keine neuen Anteile mehr zu verkaufen, bis die Buchführung des Fonds wieder auf dem laufenden ist. Die Fondsleitung hofft, das in einigen Wochen geschafft zu haben. Value Line Special Situations Fund war im vergangenen Jahr sehr erfolgreich und wurde auch von deutschen Kreditinstituten empfohlen. Durch die Einstellung der Verkäufe hat der bisher gute Ruf dieses Fonds augenscheinlich gelitten.

Intravest versichert...

Zu dem Gespräch am Bankschalter "Geschäfte mit der Leichtgläubigkeit" (DIE ZEIT Nr. 15) teilt die Geschäftsführung von Intravest mit, daß der ICIF-Fonds, der in Warentermingeschäften spekuliert, von Intravest weder öffentlich angeboten noch verkauft worden ist. Der Dreyfus-Fonds ist nie vermittelt worden. Wie Intravest uns versichert, bekommt jeder, der seine Anlage bei Intravest liquidieren will, den Kurs von dem Tag, an dem der Antrag bei Intravest einging. Ebenso wie für den Kunden zum Tageskurs eingekauft wird und er dann Zahlungsfrist bis zu sieben Tage nach Erhalt der "Contract-Note" (Ankaufsvertragsbescheinigung) hat, so erhält er auch sein Geld nach der Liquidierung nach sieben Tagen zurück.

NWK-Aktionäre nicht ausgebootet

Die freien Aktionäre der Nordwestdeutsche Kraftwerke AG, Hamburg, zum Veba-Bereich gehörend, brauchen vorerst eine Ausbootung und eine Abfindung in Veba-Aktien nicht zu befürchten. Wie Veba-Chef Kemper auf der NWK-Hauptversammlung versicherte, steht dieses Problem im Augenblick nicht auf der Tagesordnung. Kemper meinte allerdings, daß zwischen der Preussenelektra (Veba-Tochter) und deren Mehrheitsbeteiligung NWK eine noch engere Zusammenarbeit hergestellt werden müsse. Ob dies aber auch zu aktienrechtlichen Konsequenzen führen werde, sei noch nicht entschieden.

Haspa: Ein großes Jahr