Immer mehr Firmen gehen dazu über, sogenannte "Volks-Sauna-Anlagen" preisgünstig anzubieten, nämlich für 2000 bis 3000 Mark. Die Unterhaltungskosten beschränken sich auf Strom- und Wasserverbrauch. Ein Saunabad kostet – je nach Größe der Anlage und je nach Stromtarif – eine bis zwei Mark.

Demnächst sollen Sauna-Anlalagen auch in Versandhandels-Katalogen auftauchen. Eine Rendite könnte auf diesem Wege aber nur dann erwirtschaftet werden, wenn ein Serienmodell ohne individuelle Anpassungsmöglichkeiten beim Kunden Anklang fände.

Die Mediziner wissen längst, daß sich das Saunabad nicht nur bei kleinen und großen Managern als Konditionsstütze bewährt. Ihre Erfahrungen sollten dazu beitragen, der Forderung des seit zwanzig Jahren tätigen Deutschen Sauna-Bundes beim Fiskus Gehör zu verschaffen: nämlich auch private und nicht nur öffentliche Sauna-Anlagen steuerlich zu begünstigen.

Eine Verordnung dieser Art würde der Branche wahrscheinlich einen zusätzlichen Boom bescheren. "Ich bin sicher, daß spätestens in fünf Jahren der Zeitpunkt gekommen ist, von dem an kein neues Einfamilienhaus mehr ohne Sauna geplant wird", meint Röhrs.