Die "edition galerie teufel" verlegt nach ihren eigenen Angaben "die preiswerteste signierte Graphik in Deutschland", nämlich für nur 7,50 Mark (zuzüglich 80 Pfennig für – Inlandversand). Die Galerie wählt jeden Monat eine handsignierte Originalgraphik – gelegentlich auch ein Objekt – aus, die meist mehrfarbig in einer numerierten Auflage von höchstens 100 Exemplaren (im Format 40 mal 30 Zentimeter) erscheint. Bisher sind in dieser Edition Arbeiten erschienen von H. Bartels, F. Sieber, H.-O. Kamphues, A. T. Sauerborn, Jo Delahaut, M. Urbasek, Z. Sykora und R. Koehler. Koblenz, Floriansmarkt 12.

In den früheren Räumen der Galerie des 20. Jahrhunderts in der Jebenstraße 2 wird vom 13. Mai bis 18. Mai die "1. Frühjahrsmesse Berliner Galerien" stattfinden – unter Beteiligung der Galerien Andre, Block, Daedalus, Mikro, Springer, Poll und Wargin. Zu dieser ersten Messe Berliner Galerien wird ein umfangreicher bebilderter Katalog erscheinen, der in den nächsten Tagen ausgeliefert werden soll.

Auf etwa einhundert Quadratmetern in der Konfektionsetage bietet das Warenhaus Horten in Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Galerie Groh zehn jungen Künstlern die Gelegenheit zur "Selbstdarstellung ihrer Kunst": D. Asmus, W. Berges, H. Böhm, B. Damke, F. Kriwet, W. Nöfer, K. Schulz, P. Sorge und J. Wollnik.

Vom 8. bis 10. Mai sowie am 13. Mai findet die 502. ("Alte Kunst") und 503. ("Außereuropäische Kunst") Auktion des Kölner Kunsthauses Lempertz statt mit einem vielfältigen Angebot von insgesamt über 2000 Objekten. Unter der "Außereuropäischen Kunst" werden seit längerem erstmalig wieder präkolumbinanische Arbeiten, darunter diesmal auch Textilien, angeboten. Die 504. Auktion "Moderne Kunst" findet am 3. und 4. Juni statt.

Der weithin als "Finanzexperte Dr. Pick" bekannte Herausgeber des Wirtschaftsbriefes "Picks World Currency Report" legt Wert auf die Feststellung, daß er eines seiner mehreren Doktorate an der Universität Hamburg erworben hat, daß er aber – entgegen unserer Darstellung – (DIE ZEIT Nr. 7 "Hier irrt Dr. Pick") keinen seiner Titel auf seiner Visitenkarte führt und auch sonst keinen Gebrauch von seinen akademischen Würden macht – dies, obgleich er "ungefähr 42 Bücher" veröffentlicht habe. Hier irrte also Willi Bongard.