Schiffahrtsbank: Kapital zweimal erhöht

Bei der Deutschen Schiffahrtsbank, Bremen, machte 1968 eine außergewöhnliche Steigerung des Geschäftsvolumens zwei Kapitalerhöhungen um je 2 Millionen Mark notwendig. Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurde eine weitere Erhöhung des Grundkapitals um 1 Million Mark auf 17 Millionen Mark beschlossen. Weiter wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 30. April 1974 um weitere 3 Millionen Mark heraufzusetzen, 10 Prozent Dividende wurden auf das gewinnberechtigte Aktienkapital ausgeschüttet.

Hamburg-Mannheimer: Kapitalerhöhung

Für 1968 erhalten die Aktionäre der Hamburg-Mannheimer Versicherungs AG, Hamburg, eine Dividende von 10 Prozent auf das eingezahlte Grundkapital. Auf das ausstehende Grundkapital werden je Aktie von 600 Mark Nennwert 17 Mark eingezahlt. Das Aktienkapital soll von 9 auf 13,5 Millionen erhöht werden. Die jungen Aktien werden zu knapp 60 Prozent eingezahlt und den Aktionären mit einem Aufgeld von 50 Prozent angeboten. (Aktionäre: Allianz Vers, und Münchener Rückversicherung je 36,26 Prozent, SVEA Feuerversicherungs-AG, Niederlassung für Deutschland, Hamburg, 26 Prozent).

Deutsche Genossenschaftskasse: Geldflut

Das Geschäft der Deutschen Genossenschaftskasse, der Zentralbank der Genossenschaften, stand 1968 im Zeichen einer Einlagenflut. Das Wachstum des Geschäftsvolumens um 2,2 Milliarden Mark wurde wie in den Vorjahren durch den Anstieg der Einlagen bestimmt, die um 42 Prozent (oder um rund 2,1 Milliarden) zugenommen haben. Das Kreditvolumen erhöhte sich nur um rund 0,6 auf 4,1 Milliarden. Das haftende Eigenkapital der Bank betrug Ende 1968 nach Zuweisung von 15 Millionen an die offenen Rücklagen 300 Millionen. Es soll noch in diesem Jahr auf mindestens 400 Millionen gebracht werden. Dividende wieder 8 Prozent.

Oldenburgische Landesbank: Bonus