Für die Engländer ist es heute schon sicher: Mit der Queen Elizabeth 2 setzen sie den Schlußpunkt in der Ära der Ozeanriesen. Ihre klassischen Konkurrenten auf dem Nordatlantik, die Amerikaner, Franzosen, Holländer und Deutschen, werden ein Schiff dieser Größenordnung nicht mehr bauen: Der Liniendienst über den Atlantik, traditionelles Ressort der ganz großen Schiffe, lohnt nicht mehr. Das Geschäft machen mehr und mehr die Fluggesellschaften.

Für das immer lukrativer werdende Kreuzfahrtgeschäft aber sind Schiffe wie die Queen zu groß und zu teuer. Die Engländer wissen das. Sie hoffen dennoch, daß ihr Prunkschiff in den nächsten 25 Jahren, solange soll es die englische Flagge auf den Meeren repräsentieren, noch viele "reiche Amerikaner" anlocken wird – für die Fünf-Tage-Reise über den Atlantik und für die Gala-Reise durch die Karibische See.