Die reichsten Pop-Sänger der Welt, die Beatles, hatten sich auf einen wirtschaftlichen Machtkampf eingelassen – sie haben ihn nun verloren. Ihr wichtigstes Unternehmen, die Aktiengesellschaft "Northern Songs", gehört ihnen nicht mehr. Sie wird jetzt von dem Manager Sir Lew Grade (ebenfalls aus der Show-Branche) kontrolliert.

Als der Kampf begann, besaß Sir Lew 35 Prozent und die Beatles 30 Prozent der"Northern-Songs"-Aktien. Beide Parteien warben mit Umtauschangeboten um die Gunst der kleineren Aktionäre. Die entscheidende Gruppe waren eine Reihe von Finanzierungsinstituten, die dem Manager aus der Show-Branche mehr zutrauten als den Show-Produzenten. So gewann Sir Lew mit 51 Prozent aller Aktien die Kontrolle über das Beatles-Unternehmen.

Die Beatles heuerten jetzt im Gegenzug einen neuen Manager an, der in Zukunft ähnliche Pannen verhindern soll. Der neue Mann, der Amerikaner Allen Klein, hat viel Erfahrung mit Mode-Sängern. Er managt schon seit Jahren die Rolling Stones. rod