Lexikon der Datenverarbeitung, herausgegeben von Peter Müller in Zusammenarbeit mit Guido Löbel und Hans Schmid; Verlag Moderne Industrie; 624 Seiten mit 250 Zeichnungen und 93 Photos; 48 Mark.

er weiß schon, was eine „Nulloperation“ ist? Wer kann sich schon unter einem „Stibitz-Code“ etwas vorstellen oder unter einem „Urlader“? Seit gut einem Jahrzehnt, seit die Computer in Büros und Werkstätten vordringen, seit die elektronische Datenverarbeitung unser Schicksal geworden ist, hat sich unsere Sprache erweitert um Begriffe, von denen sich unsere Schulweisheit nichts träumen läßt.

Hier tut Aufklärung not. Nach jahrelangen Vorarbeiten legt das Autorenteam jetzt das erste Lexikon für jene Fachsprache vor, die für viele Berufe der Zukunft wichtig sein wird. Die Autoren bemühten sich, viele auch in der Fachwelt noch unterschiedlich verwendete Begriffe klar zu definieren. Vor allem aber geben sie dem Laien ein Wörterbuch in die Hand, das ihm die Verständigung mit dem Fachmann und das Verständnis seiner Arbeit überhaupt erst ermöglicht. Wer an seinem Arbeitsplatz auch gelegentlich mit der Arbeit eines Computers in Berührung kommt, wird nach diesem Hilfsmittel greifen müsen, wenn er verstehen will, was da eigentlich vorgeht. hm.