Den Namen des Eigentümers kann ich nicht nennen. Ich muß Rücksicht auf seine Stellung nehmen. Herr A. ist Sachbearbeiter bei einer Behörde. Sein linker Fuß erfror 1942 vor Leningrad. 1952 heiratete er eine kinderlose Witwe. Sie blieb bis zur Geburt der Zwillinge Aushilfsköchin in der Kantine einer Ölgesellschaft.

Herr A. und Frau sparten. Ihr Ziel war ein eigenes Haus am Stadtrand mit Blick auf Weiden oder Waldesränder. Zehntausend Mark genügten als Anzahlung für ein vollunterkellertes Reihenhaus auf einem einhundertvierundneunzig Quadratmeter großen Grundstück.

Das Haus hatte viereinhalb Meter Front mit wischfestem Anstrich. Unten links war die Küche, geradeaus das Wohnzimmer, von dort ging es auf die grüne Terrasse. Oben befanden sich das Schlafzimmer, das Kinderzimmer und das Badezimmer.

Familie A. konnte allerdings weder auf eine Weide noch auf einen Waldesrand blicken; sie sah auf einen Schuttabladeplatz, über dessen künftige Verwendung Unklarheit bestand. Der Waldesrand lag drei Kilometer weiter.

Herr A. kam abends um viertel nach fünf nach Hause, und wenn er gegessen hatte, bastelte er. Zuerst bastelte er im Keller. Er schaffte sich eine Werkstatt an. Aus dem Nebenraum wurde ein Fremdenzimmer. Draußen pflegte Frau A. den Garten. Der eine Zwilling half schließlich im Garten und der andere beim Basteln.

Nach fünf Jahren wurde das Grundstück ins Grundbuch eingetragen. Nun war Herr A. wirklich der Eigentümer.

Seine Frau erzählte ihm, daß aus dem Schuttabladeplatz ein Fußballplatz werden solle, und daß, drei Nachbarn die, Baugesellschaft wegen mangelhafter Bau-, weise verklagt hätten. Da sind wir besser dran“, sagte Herr A. „Wir haben den Wert des Hauses in Selbsthilfe ständig erhöht.“ Er beschloß, im Wohnzimmer Parkett zu legen. Frau A. wollte mehr Rasen und weniger Blumenbeete haben. Die Zwillinge spielten Fußball.