Chief Awolowo, nigerianischer Finanzminister

„Alles pendelt sich von allein wieder ein. Wenn es den Menschen mal wieder schlechter geht, erwacht mit dem Wunsch zum seelischen Erlebnis auch ihre Liebe, zur Kirche und zum Theater wieder.“

Boleslav Barlog, Berliner Intendant, zur Theatersituation

Gegen Gewalt

Mit einem Brief der Araberin Amina Dahbour wirbt zur Zeit die palästinensische Befreiungsbewegung um Verständnis für ihre Aktionen gegen Israel. Amina hatte am 18. Februar gemeinsam mit anderen Attentätern auf dem Zürcher Flughafen mit Maschinenpistolen auf eine israelische Verkehrsmaschine gefeuert. Seither sitzt sie in Untersuchungshaft. In dem Brief heißt es: „Wir haben in Zürich probiert, eine andere Sprache zu verwenden; wir haben versucht, durch Gewalt unseren Haß gegen die Gewalt auszudrücken. Unser Zweck war, dazu beizutragen, der teuflischen Terror- und Kriegsmaschinerie der Aggression ein Ende zu setzen. Ich weiß, daß wir in keinem Fall die blutigen Methoden der Zionisten ausüben können, wir sind ein gutes Volk, wir sind gegen die Gewalt.“

Klassenziel erreicht

Sind die Schüler östlich der Elbe klüger als die Gymnasiasten in der Bundesrepublik? Die Zahl der Schüler, die in der DDR die zehnte Klasse mit „gut“ abschlössen, lag 1965 noch bei 32 Prozent; mittlerweile stieg sie auf über vierzig Prozent. Auf über 65 Prozent steigerte sich in den letzten Jahren die Zahl derjenigen Abiturienten, die ihre Reifeprüfung mit „ausgezeichnet“, „sehr gut“ oder „gut“ ablegten. Die Martin-Andersen-Nexö-Oberschule in Dresden meldet bereits einen neuen Rekord: Von 43 Abiturienten haben einundvierzig einen Notenschnitt zwischen „gut“ und „ausgezeichnet“ erreicht.