Von Peter Handke

Die entscheidende Frage für die künstlerische Bewertung eines Filmes scheint mir die zu sein: Stimmt der Film? Ist er über einen platten Realismus hinaus in Übereinstimmung mit dem, was ist? Ist er – wenigstens im Kern – über seine Zeit hinaus wahr?" (Der Innenminister Ernst Benda aus Anlaß der Verkündung des Deutschen Filmpreises.)

"Leute, die viel Butter, Milch, Käse und Aquavit zu sich nehmen, mögen den Magen haben, das zu verdauen (Der Journalist Wolfram Schütte in der "Frankfurter Rundschau" über den dänischen Film "Der Klabautermann" von Henning Carlsen.)

"It is a good film." (Der Journalist Bert Reisfeld im englischsprachigen Teil der Berlinale-Zeitschrift "Film International" über den englischen Spielfilm "A Touch of Love" von Waris Hussein.)

"Ich gebe zu: nicht jeder Film muß sich dieser Frage stellen. Er kann nur agitieren, er kann versuchen, allein Tabus einzureißen und Gesellschaftskritik zu üben. Der Film ist ein Medium, das sich trefflich zu solcherlei Dingen eignet, und es ist jedermanns gutes Recht, sich – im Rahmen des Gesetzes – dieser seiner spezifischen Möglichkeiten zu bedienen. Nur kann dann nicht von Kunst die Rede sein." (Der Innenminister Ernst Benda.)

"It has been a good festival so far. It was good to be among friends who love this industry." (Der Journalist Bert Reisfeld.)