Drei Wochen nach dem Amtsantritt des neuen französischen Staatspräsidenten Pompidou ist die europäische Szene in Bewegung geraten. Probleme der Erweiterung und des Ausbaus der EWG standen vorige Woche zuoberst auf dem politischen Programm:

  • Bundesaußenminister Brandt reiste

nach Paris, um die Haltung der französischen Führung zu erkunden.

  • Die sozialdemokratischen Spitzenpoli-

tiker Europas berieten auf ihrer traditionellen Sommerkonferenz in Hapersund bei Stockholm.

  • Parlamentarier aus den sechs EWG-

Ländern konferierten zwei Tage lang in Bonn und verlangten eine stärkere außenpolitische Kooperation.