Nach einem jetzt veröffentlichten Bericht von Dr. Theodore Cooper für die amerikanische Akademie der Wissenschaften (National Academy of Sciences) sah.die Statistik der Herzverpflanzungen am 1. Mai 1969 so aus: 54 Chirurgenteams in 20 Ländern hatten, an 129 Patienten 131 Herztransplantationen vorgenommen. Hierbei blieb die – unbekannte – Anzahl derjenigen Operationen unberücksichtigt, die nicht zu Ende geführt wurden, weil der Patient noch während des Eingriffs gestorben war.

Von den 72 Herzempfängern, deren Operation am Stichtag länger als ein halbes Jahr zurücklag, waren innerhalb des ersten Monats nach der Transplantation 32 gestorben, das sind 44 Prozent. Von den verbliebenen 40 Patienten waren nach weiteren fünf Monaten 22 gestorben, also 55 Prozent. Mithin hatte von dieser Gruppe von Patienten das erste halbe Jahr nach dem Eingriff nur rund ein Viertel überlebt.

Unter den nächsten 48 Operierten hatten den ersten postoperativen Monat 25 überlebt, das heißt: 48 Prozent waren innerhalb dieser ersten dreißig Tage gestorben. Bei den restlichen neun Patienten war am Stichtag noch kein Monat seit der Operation verstrichen, weshalb sie in der Statistik nicht berücksichtigt werden konnten.

V. G.