Der „Fußballkrieg“ zwischen Honduras und Salvador fand bei Wochenbeginn sein blutiges Finale. Die Streitkräfte der beiden mittelamerikanischen Länder fielen übereinander her, es regnete Bomben, und es gab eine „große Anzahl“ von Verletzten. Die Regierungen in Tegucigalpa/Honduras und San Salvador beschuldigten sich gegenseitig der Aggression.

Die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern hatten sich kürzlich während einer Serie von drei Ausscheidungsspielen zur Fußballweltmeisterschaft rapide verschlechtert. Nach der zweiten Begegnung brach Honduras die diplomatischen Beziehungen zu Salvador ab. Das dritte Spiel mußte auf neutralem Boden ausgetragen werden. Es folgten gegenseitige Klagen über Grenzverletzungen – bis der Krieg ausbrach.