Drive-in-Leichenhalle

Der wachsenden Bequemlichkeit seiner Kunden kam ein findiger Beerdigungsunternehmer in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) entgegen. In seiner neuen „Drive-in“-Leichenhalle sind die Toten in schräg gestellten Särgen so aufgebahrt, daß die trauernden Hinterbliebenen vom Auto aus Abschied nehmen können. Auch die mitfühlenden Bekannten, die sich in die Kondolenzliste eintragen wollen, brauchen sich nicht mehr aus dem Wagen herauszubemühen. Die Liste liegt griffbereit in Fensterhöhe.

Lehrers Rache

Zur feierlichen Verleihung der Reifezeugnisse am Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg erschien der Oberstudienrat Sack (30) in verdreckten Hosen und mit offenem Hemdkragen. Die festlich herausgeputzten Eltern verlangten eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Ihr wurde jedoch vom bayerischen Kultusministerium nicht stattgegeben. Begründung: der Lehrer habe sich lediglich auf drastische Weise für einen Schülerstreich gerächt. Die Gymnasiasten hatten „ihre Pauker“ zu dem Abschlußball in eine ehemalige Leichenhalle gebeten und waren selbst in Blue jeans und Pullovern erschienen.