Ich kam ins Büro. Sonnenstrahlen lagen auf der Fensterbank. Sie war vor kurzem frisch gestrichen worden. Ich fuhr mit meinem Zeigefinger über die Linien im Lack. Er wurde schwarz.

Die Putzfrau saß in der Kantine. Ich sagte zu ihr: "Man soll nicht mit dem Zeigefinger über Fensterbänke fahren."

"Sie kommen um neun", antwortete mußte ich noch einmal überall Staub wissen, obgleich ich um fünf damit angefangen habe, Und um eins wieder. Ich würde sagen, alle vier Stunden!"

Um fünf ging ich weg. Der Portier hob die Hand. Unter seinem Ärmel war ein schwarzer Rand. "Über meinen Socken ist auch so ein Rand", sagte er, "das liegt an der Zugluft, und meine Nasenlöcher sind abends schwarz."

Auf einem freien Platz waren Camping-Zelte ausgestellt. Es fing an zu regnen, und in die dicken Staubschichten auf den Dächern plumpsten Tropfen; der Staub verfärbte sich und bildete Klumpen.

Ich ging zum Zahnarzt und starrte auf die Fensterbank. "Meine Helferin wischt morgens, mittags und abends Staub", erklärte der Zahnarzt, "und ich fahre mit einem feuchten Lappen immer hinterher."

Er stellte die Bohrmaschine ab und fuhr mit einer Papierserviette über meine Stirn. "Da ist auch Staub"; murmelte er. Ich spülte meinen Mund aus und legte den Kopf nieder zurück. Im Schein der großen Lampe über dem Stuhl wirbelten Staubkörner.