Auch Hummel in Hannover (nach Touropa und Scharnow dritter im TUI-Konzern) reist in den Winter, um ihn dort zu treffen, wo er am schönsten ist, etwa in den Pulverschneeparadiesen von Oberbayern und Kärnten, im Schwarzwald und in Tirol. Und dort wiederum ist er am schönsten, wo es die meisten Aufstiegshilfen gibt, also in Selva/Wolkenstein in Tirol (36 Lifte und Bahnen), in Kitzbühel (33) und Berchtesgaden (31). Allerdings ist jeder zweite Hummel-Winterurlauber am Wintersportgeschehen nicht aktiv beteiligt, und darum soll der ideale Winterurlaubsort ein Hallenbad haben, Pferdeschlitten, Rodelbahnen und Spazierwege. Dies alles und dazu noch Skibob, Eissport und Skitouren präsentiert Hummel im neuen Winterprogramm mit 18 (von rund 120) Reisezielen ("Die Bahn bringt Sie hin").

Makellose Winterferienfreuden arrangiert der hannoversche Reiseveranstalter beispielsweise in Berchtesgaden pro Woche für 122 Mark (Unterkunft und Frühstück, Privatzimmer ohne fließendes Wasser; Vorsaison) bis 391 Mark (Hotelzimmer mit Bad, Vollpension; Hauptsaison). Bei gleichen Leistungen kostet’s in Kitzbühel zwischen 132 und 527 Mark, in Bad Harzburg hingegen 76 bis 241 Mark. (Immer von Hannover aus.)

Nun reist Hummel im Winter aber auch in den Winter, um ihn dort zu treffen, wo er alles andere als schön, sicher aber sehr eigenartig ist, etwa an der Ostsee oder an der Nordsee. Das Angebot, neu bei Hummel, sieht so aus: Drei-Tage-Kurzreisen nach Travemünde und Timmendorfer Strand, Westerland und St. Peter-Ording. Das kostet in Travemünde und Timmendorfer Strand (von Privatunterkunft mit Frühstück bis zur Vollpension im Hotel, in jedem Fall zwei Übernachtungen) zwischen 58 und 97 Mark, in Westerland und St. Peter-Ording zwischen 64 und 144 Mark.

Winterurlaubern in den unzeitgemäßen Sandstrandparadiesen an Deutschlands Küsten winken vergnügliche Belohnungen. In Travemünde gibt es kostenlosen Unterricht in Schwimmen und Gymnastik, in Timmendorfer Strand einen Gratis-Dämmerschoppen in der Friesenstube.

Übrigens: Der neue Hummel-Winterprospekt ist, laut Hummel, "der umfangreichste, den je ein Veranstalter für ein Winter-Bahn-Programm herausgab". Umfang 82 Seiten, fast doppelt so viel wie im letzten Jahr. bo