Schadenersatz

Nach dem am 1. 1. 1969 in Kraft getretenen Reparationsschädengesetz werden natürlichen Personen unter bestimmten Voraussetzungen Entschädigungen für Reparations-, Restitutions-, Zerstörungs- und Rückerstattungsschäden gewährt. Die Bayerische Vereinsbank macht darauf aufmerksam, daß zu diesen Schadensarten auch Schäden an Wertpapieren zählen, wenn der Aussteller der Papiere seinen Sitz in den zur Zeit unter fremder Verwaltung stehenden deutschen Ostgebieten oder im Ausland hatte. Nach dem Gesetz sind insbesondere auch diejenigen Wertpapiere ausländischer Emittenten entschädigungsfähig. die im Jahre 1945 auf Grund des Militärregierungsgesetzes Nr. 53 an die Reichsbank bzw. Landeszentralbank abgeliefert werden mußten. Anträge auf Entschädigung müssen bis zum 31. Dezember 1974 bei dem Ausgleichsamt oder bei ständigem Aufenthalt im Ausland beim zuständigen deutschen Konsulat eingereicht werden.

Wer kauft Linde?

Die ständigen, oftmals sehr heftigen Kursausschläge der Aktien der Linde AG lassen weiterhin Aufkäufe vermuten. Noch weiß man in den Börsensälen jedoch nicht, wer dahintersteckt. In den letzten Tagen werden zwei Versionen geboten. Danach soll einmal die AEG im Verein mit General Electric bemüht sein, die Majorität zu erwerben. Zum anderen wird es aber auch für möglich gehalten, daß der US-Chemie-Konzern Union Carbide, New York, Linde-Aktien kauft. Bis jetzt soll Union Carbide noch um einiges unter 25 Prozent liegen.

Hypotheken-Anleihe aus Dänemark

Die Hypothekenbank und Finanzverwaltung des Königreiches Dänemark bietet eine 7 1/2 prozentige Anleihe mit einer Laufzeit von längstens 15 Jahren an. Ihr Ausgabekurs wird zwischen 97 1/2 und 98 1/2 Prozent liegen. Damit ergibt sich eine Rendite von 7,82 bis 7,93 Prozent. Sie liegt an der unteren Marktgrenze.