Edsel Bryant Ford II begann als erster Ford der vierten Generation eine Karriere in Papas Fabrik. Der zwanzig Jahre alte Edsel brach sein Studium nach einem Jahr ab. Bei Ford absolviert er als erstes ein Ausbildungsprogramm für den Verkaufsnachwuchs. Wie alle "trainees" verdient Edsel in dieser Position nicht ganz 500 Dollar. Seine Aufstiegschancen sind exzellent: Er ist der einzige Sohn des gegenwärtigen Ford-Chefs Henry Ford II.

Nicolaas Diederichs, Finanzminister in Südafrika, machte im Anschluß an die Tagung des Internationalen Währungsfonds in Washington eine Goodwill-Tour durch europäische Metropolen. Er besuchte Paris und Zürich sowie Frankfurt und Bonn. Diederichs’ Hauptsorge ist es nach wie vor, den Verkauf des südafrikanischen Goldes zu sichern. Die Notenbanken haben ihren Goldpreis auf 35 Dollar fixiert, während die Südafrikaner auf dem freien Markt noch über 40 Dollar kassieren – allerdings nur so lange, wie sie ihre Produktion nicht voll auf den Markt bringen.

Gerhard Stoltenberg, Forschungsminister seit 1965, wird vermutlich den Ministersessel mit einem Direktoren-Posten bei seinem alten Brotherrn, der Fried. Krupp GmbH, tauschen. Seinen alten Platz wird er bei Krupp allerdings nicht mehr einnehmen. Die volkswirtschaftliche Abteilung, deren Leiter er seinerzeit war, wurde inzwischen aufgelöst. Stoltenberg hatte seinen Vertrag mit Krupp nicht gelöst – er war als Minister beurlaubter Krupp-Direktor.

Werner Mühlbradt, Pressechef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hatte zwar den richtigen Tip gegeben, wurde aber trotzdem gefeuert. Mühlbradt hatte als erster bekanntgemacht, daß vom BDA-Präsidium Otto A. Friedrich als neuer Präsident gewünscht wurde. Friedrich wurde dann auch gewählt, doch einige Gegenkandidaten sprachen nach der Wahl von Manipulation auf Grund der Mühlbradt-Information.