Mit Sechzehn neue Namen

Bis heute reagieren sie sogar auf kleine Abweichungen in der Schreibweise eines Vornamens allergisch; jetzt machen einige deutsche Standesbeamte im Bunde mit Psychologen einen wahrhaft revolutionären Vorschlag: Jedes Kind soll sich spätestens mit sechzehn Jahren seinen endgültigen Vornamen selber wählen dürfen. Die Qual der Wahl für die Eltern und die Unzufriedenheit vieler Heranwachsender mit dem "fremdbestimmten" Rufnamen würde so aus der Welt geschafft. Was aber, wenn einem mit Einundzwanzig auch der selbstgewählte Name nicht mehr gefällt?

Ein Förster muß es sein

Kein Filmstar und kein Manager – ein Förster muß es sein. Diese Erfahrung machte jedenfalls das Eheanbahnungsinstitut "Christ und Ehe" in Höxter. Bei den heiratswilligen Damen, die sich der Dienste dieses Instituts für oft recht beträchtliche Summen versichern wollten, standen die Grünröcke in der Gunst ganz obenan. Daß es sich um ein Schwindelunternehmen zweier ehemaliger Zuchthäusler handelte, ändert wohl nichts an der Erkenntnis: Die einsame deutsche Frau liebt es noch immer romantisch, jedenfalls im Westfälischen.

Gefahr an der Theke

Nicht nur Fassadenkletterer, Sprengmeister und Taxifahrer leben gefährlich. Wie bedroht ein Beruf ist, mit dem man eher Assoziationen wie Gemütlichkeit oder Bierruhe verbindet, deckt eine Statistik der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten auf: Allein im vergangenen Jahr wurden 700 Gastwirte vor oder hinter der Theke von Betrunkenen angegriffen und zum Teil erheblich verletzt, 263 Wirte kamen bei Betriebs- oder Wegeunfällen ums Leben.