"Lauf um dein Leben", von Sergio Sollima. "Frankenstein muß sterben", von Terence Fisher. "Isadora", von Karel Reisz. "If...",von Lindsay Anderson. "The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz", von Sam Peckinpah. "Unter der Treppe", von Stanley Donen. "Die Hölle sind wir", von John Boorman.

Lohnt sich nicht:

"Heißer November", von Mauro Bolognini. Allerseelen in Sizilien. Die Mitglieder einer reichen Familie treffen sich auf ihrem Landgut. Zynismus und Beschränktheit kennen keine Grenzen. Eingebettet in das Panorama der Dekadenz ist die Geschichte eines Jünglings mit Ödipus-Komplex, der in seiner Tante seine Mutter liebt und haßt und am Ende die ihm zugedachte Cousine heiratet. Die überdeutlich vorgetragenen Thesen über den Konformismus und Immobilismus des Bürgertums plaudern die Wahrheit auch über den Film selbst aus: "Hast du gemerkt, wie schnell ich meine Lektion gelernt habe?" – die Selbstentlarvung des Bürgersohns wird zu der des Films.

"Hannibal Brooks", von Michael Winner. "2 durch 3 geht nicht", von Peter Hall. "Luftschlacht um England", von Guy Hamilton. "Asphalt Cowboy", von John Schlesinger. "Der gefährlichste Mann der Welt", von J.Lee Thompson. "Alexandria – Treibhaus der Sünde", von George Cukor.

Frieda Grafe und Enno Patalas