Sollten Sie sehen:

„Topas“, von Alfred Hitchcock. „Das Arrangement“, von Elia Kazan. „Die Verdammten“, von Luchino Visconti. „Nazarin“, von Luis Buñuel.

Im Fernsehen: Filme von und mit Buster Keaton. Er war – nicht nach, sondern neben Chaplin – der größte Stummfilmkomiker und, was man darüber meist übersieht, einer der bedeutendsten Stummfilmregisseure und -autoren. Die Erfindung „Busters“, des Mannes, der nie lacht, weil er stets zu sehr bei der Sache ist, eines „amerikanischen Archetyps“ (James Agee), Inbegriff puritanischen Pioniergeistes, ist nicht zu trennen von der epischen Konzeption von Zeit und Raum in Keatons Filmen. Seine Totalen sagen über Amerika ebensoviel wie die von Griffith und Ford. Auf die Inszenierung von Massen und Maschinen – Busters bevorzugte Widersacher – verstand sich Keaton wie sonst nur Eisenstein. Nachdem die vor ein paar Jahren mit dem „General“ in den Kinos glücklich gestartete Wiederentdeckung Keatons in der branchenüblichen Konfusion versandete, wird sie, beginnend in dieser Woche, vom Dritten Programm des NDR, des SFB und Radio Bremens mit einer Reihe von Filmen fortgesetzt, die fast ausnahmslos bei uns noch nicht wieder gezeigt wurden. Es werden gezeigt: „The Navigator“ (1924), am 12. April. „Our Hospitality“ (1923), am 26. April. „Sherlock Junior“ (1924), am 10. Mai. „Seven Chances“ (1925), am 24. Mai. „Go West“ (1925), am 7. Juni. „Battling Butler“ (1926), am 21. Juni. „Steamboat Bill“, am 5. Juli.

„Die Spielregel“ (1939), von Jean Renoir, West III am 11. April. „Frau ohne Gewissen“ (1944), von Billy Wilder, Bayern III am 11. April. „Der letzte Befehl“ (1928), von Josef von Sternberg, Südwest III am 11. April. „Erinnerungen an die Unterentwicklung“ (1967), von Tomas Gutierrez Alea, Hessen III am 11. April. „Key Largo, Florida“ (1948), von John Huston, West III am 12. April. „Maschinenpistolen“ (1948), von Raoul Walsh, Bayern III am 12. April. „Ein Goldfisch an der Leine“ (1964), von Howard Hawks, Hessen III am 13. April.

Wenn Sie nichts Besseres vorhaben:

„Fellinis Satyricon“, von Federico Fellini. „Verschollen im Weltraum“, von John Sturges. „Alice’s Restaurant“, von Arthur Penn. „Ein Fressen für die Geier“, von Don Siegel. „Die Kaktusblüte“, von Gene Saks.

Lohnt sich nicht: