Auf dem größten Automobilmarkt der Welt, den USA, wird es in den nächsten zwei Jahren zu harten Kämpfen kommen: Detroit will den Siegeszug der Importwagen mit eigenen Kleinwagen stoppen. Elf Prozent der Wagen, die im letzten Jahr in den USA verkauft wurden, stammten aus dem Ausland. Und während die Verkäufe der heimischen Wagen um zwölf Prozent sanken, stieg der Umsatz der importierten Wagen um 17 Prozent. Zuwachs auf dem amerikanischen Markt verzeichneten vor allem die Japaner. Ihr Anteil an den ausländischen Wagen stieg von 13,5 Prozent im Jahre 1968 auf 19,6 Prozent. Die Gewinne der Japaner waren die Verluste der Deutschen. Von 63,1 Prozent im Jahre 1968 fiel ihr Anteil auf 56,3 Prozent aller Importwagen.