Sollten Sie sehen:

„Große Vögel, kleine Vögel“ (1966), von Pier Paolo Pasolini. Nach einer Fernsehaufführung vor vier Jahren jetzt auch im Verleih. Die Chronik einer Wanderschaft, in deren Verlauf Toto und Ninetto sich als Agenten der Herrschaft verdingen und Miete eintreiben müssen, weil sie sonst selbst gekündigt werden, dann einem sprechenden Raben begegnen („Mein Land heißt Ideologie“), den sie verzehren (weil, wer einen Professor ißt, selbst ein wenig Professor wird), und schließlich im Dienste des heiligen Franziskus den Vögeln predigen – ein semantischer Exkurs über Klassenkampf und Sprachbarriere.

„Topas“, von Alfred Hitchcock. „Das Arrangement“, von Elia Kazan. „Die Verdammten“, von Luchino Visconti.

Im Fernsehen: „Die Bestie“ (1956), von Fritz Lang, ARDam 18. April. „Die Spur des Falken“ (1941), von John Huston, ZDF am 18. April. „Leoparden küßt man nicht“ (1938), von Howard Hawks, ARD am 19. April. „Westlich von St. Louis“ (1950), von John Ford, Bayern III am 19. April. „Kinoprawda Nr. 21 über Lenin“ (1925), von Dsiga Wertow, West III am 21. April

Wenn Sie nichts Besseres vorhaben:

„Fahrt zur Hölle, ihr Halunken“, von Sergio Corbucci. Mexikaner (patriotische Banditen einsamer Rächer (Johnny Halliday), lynchwütige Yankees; jeder ist Jäger und Gejagter zugleich, und die Tiroler Alpen spielen Rocky Mountains. Innerhalb dieses vertrauten Italowestern-Repertoires gibt es ein paar Erfindungen von aparten Witz – einen waffenlosen Sheriff, der seinen bewaffneten „Gefangenen“ nicht von der Seite weicht, einen Zweikampf mit sinnigem Reglement –, für Hitchcock-Hawksianer Zitate aus „Rich and Strange“ und „El Dorado“; und das Ganze ist etwas lockerer aufbereitet als üblich.

„Fellinis Satyricon“, von Federico Fellini. „Verschollen im Weltraum“, von John Sturges. „Alice’s Restaurant“, von Arthur Penn.