Bund, Länder und Gemeinden gaben im vergangenen Jahr für Deutschlands Schulen rund 14,5 Milliarden aus – ein Betrag, der auf den ersten Blick und im Vergleich zu dem, was für andere Bereiche ausgegeben wird, sehr hoch erscheint. Doch bei näherem Hinsehen zeigt sich, daß für den von allen Seiten seit Jahren geforderten Ausbau der Schulen nicht allzuviel übrigbleibt. Denn allein die Besoldung der Lehrkräfte schluckt fast 60 Prozent der Gesamtausgaben. Für den Ausbau der Schulen bleiben kaum mehr als drei Milliarden Mark übrig – ein Betrag, der sicherlich nicht jedermann davon überzeugt, daß für die Bildung heute genug getan wird.