Die Kasse ist am Schloßportal: Salisbury Hall (17.Jahrh.) in Hertfordshire, 16 Meilen von London. Der Spaß kostet 44 Mark. Spaß? – Sherry-Party, grusliges Dinner und dann ruft Tom Corbett („das bekannte Medium“) die Geister... und der „Königsmacher“ Richard Nevill Earl of Warwick, Neil Gwynne und Charles II., zum Beispiel, sie unterstützen die Anstrengungen der British Tourist Authority und des Schloßherrn, dem Fremdenverkehr neue Attraktionen zuzuführen; die Geister plappern.

An anderen Plätzen, in anderen Schlössern ist der Spuk noch nicht kommerzialisiert; da wandeln Ahnfrauen, Ritter mit dem Kopf unterm Arm und unschuldig Gehenkte, weil... weil sie wohl wandeln müssen.

In Windsor Castle/Berkshire, zehn Meilen von London, schlurft in Mondnächten Heinrich VIII. und achtet sehr darauf, einer seiner Frauen, Anne Boleyn, die auch hier spukt, nicht übern Weg zu laufen.

Durch Raynham Hall/Norfolk geistert die Schwester von Sir Walpole – vermutlich die Schwester von Sir Walpole; mit Sicherheit ist sie auf dem unscharfen Schwarzweißbild, das Mitarbeiter von „Country Life“ photographiert (!) haben, nicht zu identifizieren.

Auf Cortachy Castle/Forfar, Schottland, ist es ein Trommelbub: Der Herzog von Airlie fand ihn im Schlafzimmer der Herzogin, ließ ihn in eine Trommel einnähen und stürzte die Trommel „von den höchsten Zinnen des Schlosses“ hinab. Jetzt trommelt der Bub in den Nächten...