Hans Katzer, früher Arbeitsminister im Kabinett Kiesinger und Führer des linken CDU-(„Katzer“-)Flügels, hält auch Zwangsmaßnahmen für gerechtfertigt, wenn es darum geht, die Arbeitnehmer zum Sparen anzuhalten. Schließlich, so Katzer, sei auch die gesetzliche Sozialversicherung eine „Zwangsversicherung“ und die Schulbildung eine „Zwangsbildung“.

Claude-Alain Sarre, bislang Präsident des französischen Automobilherstellers Citroën, ist auf der Suche nach einem neuen Job. Seine Firma, die noch 1965 an der Spitze der französischen Auto-Produzenten lag (Marktanteil 30 Prozent), wurde im vergangenen Jahr von Renault und Peugeot überrundet und hält nur noch 18 Prozent des französischen Marktes. In der vergangenen Woche zog Sarre die Konsequenzen und ging.

Yoshimi Furui, Chef einer japanischen Handelsdelegation in Peking, hielt nichts mehr von politischer Linientreue, sobald es ums große Geld ging. Um mit den Chinesen überhaupt ins Geschäft zu kommen, mußte er seinen Regierungschef Eisaku Sato als „reaktionär“ und „militaristisch“ beschimpfen. Erst dann unterzeichneten Maos Unterhändler ein neues japanisch-chinesisches Handelsabkommen für 1970.