Die Probleme des Fernunterrichts und des Fernstudiums müssen international gelöst werden. Diese Forderung vertritt der „Europäische Rat zur Förderung des Fernlehrwesens“ (Conseil pour la Promotion de l’Enseignement par Correspondence, abgekürzt: COPEC). Er erklärt: Erwachsenenbildung wird nicht nur zu einem kulturpolitischen, sondern vor allem auch zu einem sozialpolitischen Anliegen. Der Kodex des COPEC verlangt unter anderem: Die Qualität des Fernunterrichts muß der Qualität an öffentlichen Schulen entsprechen; die Fernschüler müssen vor finanzieller Ausbeutung geschützt werden und daher die Möglichkeit haben, ihre Studienverträge kurzfristig zu kündigen; die Werbung der Fernlehrinstitute muß sehr strengen Normen genügen.

Vor allem fordert der COPEC, dem unter anderen Politiker der EWG-Staaten und Großbritanniens angehören, das uneingeschränkte Verbot von Provisionsvertretern, die sich „Studienberater“ nennen. Ez.