Arztstudium verkürzt

Die ärztliche Ausbildung soll nach einer neuen Approbationsordnung, die Bundesgesundheitsministerin Käte Strobel Anfang Oktober erlassen will, künftig nur noch ein Medizinstudium von insgesamt sechs Jahren bis zur Approbation umfassen. Die Vorbereitungszeit als Medizinalassistent entfällt. An die Stelle des naturwissenschaftlichen Vorphysikums tritt eine ärztliche Vorprüfung.

Studenten als Unternehmer

Nach den im Sommersemester gewonnenen Erfahrungen mit dem computergesteuerten Unternehmungs-Planspiel „Topic I“ will die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Würzburg diese neuartige Lehrform künftig in ihren Ausbildungsplan integrieren. Das Spiel sieht vier Studentengruppen vor, die jeweils als Unternehmensführung eine Firma leiten. Der frühere IBM-Chefberater für Deutschland, Dr. Horst Koller, der maßgeblich an der Entwicklung des Planspiels beteiligt war, wurde auf ein Ordinariat für Betriebswirtschaftslehre nach Würzburg berufen.

Dozenten für Südamerika

Universitätsdozenten aus den natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen werden von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, Frankfurt am Main, für Brasilien, Kolumbien und El Salvador gesucht. Die Bewerber sollen mindestens fünf Jahre Berufserfahrung auf ihrem Gebiet oder promoviert haben. Spanischkenntnisse sind zwar erwünscht, jedoch nicht unbedingt erforderlich.

ULA kontra DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) stelle den leitenden Angestellten gegenüber Ideologie und Machtdenken vor eine notwendige und berechtigte Interessenvertretung, behauptet der Präsident der Union der leitenden Angestellten (ULA), Dipl.-Ing. Gotthold. Fälschlicherweise gebe der DGB an, für „90 000 leitende Angestellte“ zu sprechen. So viele Mitglieder habe er aus diesem Personenkreis nicht. Die Auseinandersetzungen gehen um die Forderung der ULA nach eigener Vertretung im Unternehmen. Der DGB gibt dagegen vor, auch für die „Leitenden“ zu sprechen.