Sobald wir aufhören den Gestank des Menschentieres zu lieben, ... sind wir zum Elend verdammt, und klares Denken kann beginnen.

Palinurus

Unseliges Gesetz

Das im Dezember 1967 verabschiedete Filmförderungsgesetz verfolgt einen „wirtschaftsfördernden Zweck“ und ist nicht verfassungswidrig, befand ein Berliner Verwaltungsgericht. Zwei Kinobesitzer hatten geklagt, der Bund habe seine Gesetzgebungskompetenz überschritten, weil das Gesetz „kulturfördernd“ und die erhobene Gebühr von zehn Pfennig pro verkaufter Kinokarte (1969: 16,8 Millionen Mark) somit unrechtmäßig sei; gegen den Entscheid wurde Berufung eingelegt. Aber was soll’s, das Gesetz fördert nicht Wirtschaft und nicht Kultur, sondern den zweifelhaften Kassenerfolg schlechter Filme: Wenn sie eine bestimmte Summe eingespielt haben, bekommen ihre Hersteller Geld für neue Produktionen. Das sollte man endlich diesem unseligen Gesetzanlasten:den wirtschaft, den Tiefpunkt des Kino-Image beim Publikum, die Forderung des niveaulosen unteren Drittels. Von Kultur reden wir später.

PH-Studenten sind am billigsten

Ein nicht unerheblicher Teil der zusätzlichen Mittel für Hochschulbauten wird von Preissteigerungen verschlungen. Während ein Universitätsplatz im Jahre 1970 noch 3440 Mark kostete, muß im Jahre 1970 mit rund 4000 Mark gerechnet werden. An den Technischen Hochschulen stiegen die Kosten von 4960 Mark auf 5300 Mark. Am drastischsten wirken sich die Preissteigerungen an den Hochschulkliniken von Von 1965 bis 1970 stiegen die Ausgaben von Eine Mark auf 9800 Mark pro Studienplatz. Eine Ausnahme sind nur die pädagogischen Hochschulen. Bei ihnen konnte der Investitionsaufwand pro Studienplatz sogar verringert werden: von 1830 Mark 1965 auf 1100 Mark.

Heschu Haschisch?