Thüringer Gas: Ein Prozent zugelegt

Die Thüringer Gasgesellschaft, Köln, schüttet für das Geschäftsjahr 1969 eine von 13 auf 14 Prozent erhöhte Dividende auf das Grundkapital von 35 Millionen Mark aus. Diese Erhöhung ist nicht zuletzt auf eine Steigerung der Beteiligungserträge von 3,4 auf 3,7 Millionen Mark zurückzuführen. Die Erlöse aus dem Stromverkauf stiegen um 6,8, aus dem Gasverkauf um 9,8 und aus der Wasserabgabe um 6,1 Prozent. Der Umsatz nahm von 223,5 auf 243,2 Millionen Mark zu.

Dyckerhoff: Eine Mark mehr

Die Dyckerhoff Zementwerke AG in Wiesbaden erreichten im Geschäftsjahr 1969 eine Umsatzsteigerung von 370,9 auf 388,9 Millionen Mark. Wesentlich stärker stieg der Jahresüberschuß, nämlich von 9,83 auf 10,57 Millionen Mark. Aus dem von 9,94 auf 11,28 Millionen Mark gestiegenen Konzerngewinn wird auf 81 Millionen Mark Kapital eine von 6 auf 7 Mark je 50-Mark-Aktie gestiegene Dividende ausgeschüttet.

Gelsenberg: Ohne Mitbestimmung

Nach der Abgabe des Bergbaubereiches ist für die Gelsenberg AG die Voraussetzung für eine paritätische Vertretung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat und für einen Arbeitsdirektor entfallen, ohne daß ein Widerspruch erfolgt ist. Nach der Ausgliederung der Kohle ging der Umsatz von 3.3 auf 2,8 Milliarden Mark zurück. Dennoch stieg der Jahresüberschuß von 23,3 auf 27,5 Millionen Mark. Da außerdem aus der Einbringung des Bergbauvermögens in die Ruhrkohle AG 75,2 Millionen in die Rücklage flossen, konnten andere Rücklagen aufgelöst werden. Auf 465 Millionen Kapital werden 4 Mark je Aktie nach 3,50 Mark ausgeschüttet.

Hanse-Merkur: Vereint stärker