1851: Sechzehn britische Jachten und der New Yorker Schoner „America“ segeln in einer Regatta rund um die Isle of Wight, über 58 Seemeilen (eine Seemeile gleich 1852 Meter). Als Ehrenpreis hat die Königin Victoria den 100-Guineas-Cup ausgesetzt, eine von den Londoner Silberschmieden R. und S. Gerard angefertigte etwa halbmeterhohe silberne Kanne. Sie wird von der „America“ gewonnen und heißt seitdem „America’s Cup“.

1870: Die Engländer versuchen zum ersten Male, America’s Cup zurückzugewinnen. Die „Cambria“ segelt vor New York gegen 23 amerikanische Jachten; sie wird Zehnte. Vierzehnte wird die alte „America“, die im Sezessionskrieg als Blockadebrecher für die Südstaaten fuhr und ein Jahr halbversenkt auf Grund gelegen hatte, bis man sie wieder reparierte. Sieger wurde die amerikanische Jacht „Magic“.

1871: Die englische „Livonia“ fordert America’s Cup heraus. Die Amerikaner setzen ihr die „Columbia“ und die „Sappho“ entgegen, je nach Wetterlage ein schweres oder ein leichtes Boot. In vier von fünf Wettfahrten gewinnen die „Columbia“ und die „Sappho“.

1876: Die amerikanische „Madeline“ siegt in zwei Wettfahrten über die kanadische „Countess of Dufferin“.

1881: Die amerikanische „Mischief“ siegt in zwei Wettfahrten über die kanadische „Atalanta“.

1885: Die Engländer kreuzen wieder auf. Ihre „Genesta“ verliert die zwei Wettfahrten gegen die „Puritan“.

1886: Die amerikanische „Mayflower“ siegt in zwei Wettfahrten gegen die englische „Galatea“.