Hilfe für Fernschüler

Die Fernschulen der Bundesrepublik auf Seriosität zu prüfen, hat sich die „Aktion Bildungsinformation e. V.“ in Stuttgart (Alte Poststraße 5, Tel. 22 59 59) zum Ziel gesetzt. Die ABI, seit rund vier Jahren von einer Gruppe Studenten geführt, durchleuchtet den Markt der Fernschulen, erstattet Strafanzeigen gegen Institute mit unlauteren Praktiken und erarbeitet Merkmale des korrekten Fernschulunterrichts. Kürzlich wurde die Broschüre „Was ein Fernschüler wissen muß“ herausgegeben.

Freie Berufe

Die rund 350 000 freiberuflich Tätigen in der Bundesrepublik appellierten an den Gesetzgeber, die Sozial- und Steuerpolitik so zu gestalten, daß sie gegenüber Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht benachteiligt werden. In einer Entschließung der Hauptversammlung des Bundesverbandes der freien Berufe werden vor allem zusätzliche Sonderausgaben für die Altersversorgung gefordert.

EWG-Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt der EWG ist von „Harmonie“ noch weit entfernt. Während in den Niederlanden und der Bundesrepublik im Jahre 1969 Übernachfrage nach Arbeitskräften (106 000 bzw. 747 000 offene Stellen) bestand; waren in Italien nur 1500 offene Stellen gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen in Italien erreichte dagegen 887 000. In Frankreich übertraf im letzten Jahr die Zahl der Arbeitslosen die der offenen Stellen um 78 000.

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