Am "Stichtag 1. Januar 1971", so Krupp-Vorstandsvorsitzender Günter Vogelsang, wird der Krupp-Konzern sich in sechs Geschäftsbereiche umstrukturiert präsentieren.

In der neuen Unternehmenseinheit Industrie- und Stahlbau Rheinhausen soll sich das gesamte Anlagengeschäft des Konzerns vereinigen. Dazu gehören die Werke Rheinhausen, Wilhelmshaven, Hannover, Altbach und Goddelau.

Im zusammengefaßten Maschinenbau bilden die Maschinenfabriken Essen künftig eine Unternehmenseinheit mit den Werken Essen, Hamburg-Harburg, Bremen und Bremen-Farge.

Im Stahlhandel des Konzerns werden die rund zwanzig bisher juristisch selbständigen Gesellschaften auf die Fried. Krupp GmbH umgewandelt.