Autos teurer

Die deutschen Automobile werden teurer. Opel erhöhte dieser Tage seine Preise für Personenkraftwagen um bis zu 7,7 und für Lastwagen um durchschnittlich 9,6 Prozent. Porsche nahm bereits Anfang November Preiserhöhungen um durchschnittlich 3 Prozent vor. Das Wolfsburger Volkswagenwerk allerdings will seine Preise "in diesem Jahr nicht mehr erhöhen". Auch bei Daimler-Benz sollen nach der Verteuerung vom August um rund 5 Prozent die Preise zunächst "unverändert" bleiben. BMW sieht sich zwar von einer Kostenlawine überrollt, will aber in diesem Jahr noch keine Konsequenzen ziehen.

Prämien-Erhöhung

Um durchschnittlich 30 Prozent werden ab 1. Januar 1971 die Versicherungsprämien für Personen- und Kombiwagen steigen. Die Entscheidung darüber steht laut Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen (BAV) in Berlin unmittelbar bevor. Kasko- und gewerbliche Haftpflichtversicherung steigen unterdurchschnittlich. Grund für die Erhöhung ist die hauptsächlich durch Anfänger verursachte Schadenexplosion der letzten Monate.

Flaute

Wer diesen Winter über den großen Teich will, ist auf das Flugzeug oder auf Frachtschiffe angewiesen. Von Anfang Dezember bis Ende März verkehren keine Linienschiffe. Diesem Beschluß der Trans-Atlantic Passenger Steamship. Conference haben sich alle Liniendienste angeschlossen. Grund: Das Kreuzfahrtgeschäft ist lukrativer.

Millionenkonkurse

Von Januar bis September wurden in der Bundesrepublik 184 Millionenkonkurse angemeldet – gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ein bemerkenswerter Anstieg. Betroffen sind nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hauptsächlich Groß- und Einzelhandel. Nur das Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang.