André Banuls: „Heinrich Mann“; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart; 270 S., 19,80 DM

Eine notwendige Auseinandersetzung einleitend, zeigt ein Franzose den Deutschen, was sie in Heinrich Mann besaßen: den Artisten und Gesellschaftskritiker, Nachkommen Nietzsches und Zolas, einen Konservativen, der in Revolutionen verliebt war, bedeutend noch in seinen Irrtümern und abenteuerlich in seiner Größe.

Martin Gregor-Dellin

Gabriel Kolko: „Hintergründe der US-Außenpolitik“, Vorwort von Ekkehart Krippendorff; Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt; 204 S., 15,– DM

Eine so brillante wie bedenkenswerte Analyse des Vietnam-Krieges, dargeboten von einem amerikanischen Historiker und Pazifisten: Vietnam als Schlüssel zum Verständnis der machtbewahrenden Außenpolitik und des ökonomisch bestimmten Gesellschaftssystem in den Vereinigten Staaten, Vietnam als Entscheidungskampf gegen eine Revolution, welche die Verteilung wirtschaftlichen Macht in der Welt bedroht.

Karl-Heinz Janßen

„Lexikon der audio-visuellen Bildungsmittel“, herausgegeben von Heribert Heinrichs; Kösel-Verlag, München; 362 S., Anzeigenanhang, 28,– DM