Wenn Sie Schallplatten kaufen, dann – Unbedingt:

Hector Berlioz: „Les Nuits d’Eté“ und Gustav Mahler: „Fünf Rückert-Lieder“; Janet Baker, Philharmonia Orchestra London, Leitung: Sir John Barbirolli; Electrola C 065-02 122 A, 25,– DM

Nicht unbedingt der Stücke, sondern der Stimme wegen und ihrer faszinierenden klanglichen Vermischung mit dem von Barbirolli sensibel gesteuerten Orchester sollte man diese Platte besitzen (wie letztlich jede andere Mahler-Aufnahme mit Frau Baker): ein Mezzosopran, der fast klingt wie ein maskuliner Kontratenor, und der zeigt, wie man heute noch Linien singen kann.

Nach Möglichkeit:

„10 X 10 – Zehn Instrumente des klassischen Orchesters in Konzerten großer Meister“; Solisten, Kölner Kammerorchester, Musici Pragenses, Capella Academica Wien, Leitung: Helmut Müller-Brühl und Ernst Hinreiner; Schwann Verlag VMS 810-819, 100,– DM

Meist Unbekannteres von Komponisten aus Barock und Klassik: höfische Unterhaltungsmusik also, in der Virtuosität alter Schule vorgeführt wird. Virtuosen neuer Schule tun es hier auf Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Trompete, Horn, Orgel, Klavier, Violine und Cello. Die Platten sind auch einzeln (10,– DM) zu haben.

Vielleicht: