Die Entspannung im Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China ließ manche Wirtschaftsbosse in USA und auch in Europa aufhorchen. Ähnlich wie von dem Flirt mit den Ostblockstaaten erhoffen sie sich nach einer Aussöhnung mit China ein einträgliches Geschäft. Bislang hatten die Japaner einen beträchtlichen Vorsprung; als natürliche Nachbarn der Chinesen haben sie einen Standortvorteil, und sie kennen auch die Gepflogenheiten ihrer Nachbarn. Doch die Problematik des China-Handels ist ähnlich der des Osthandels: Mit den angebotenen Erzeugnissen wird China auf dem Weltmarkt keinen Absatz finden, und somit fehlen die Dollars, um eine Ausweitung des Handels mit den westlichen Industrieländern zu finanzieren.

Quelle: DIW; OECD.