Veba-Kraft: Fruchtbare Tochter

Die Veba-Kraftwerke Ruhr AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Veba, hat im achtmonatigen Rumpfgeschäftsjahr 1970 bei einem Umsatz von 240,6 Millionen Mark 14,6 Millionen an die Muttergesellschaft abgeführt. Auf das Jahr berechnet stieg die Stromabgabe um 22 Prozent. Insgesamt gab die Veba-Kraft 6,9 Milliarden kWh ab, von denen 15 Prozent an Konzernbetriebe der Veba geliefert wurden. Sämtliche Veba-Kraftwerke arbeiten auf Kohlebasis und verbrauchen jährlich rund vier Millionen Tonnen.

Westboden: Gute Aussichten

Die restriktive Politik der Bundesbank blieb ohne Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis 1970 der Westdeutschen Bodenkreditanstalt, Köln. Die Aktionäre erwartet vielmehr eine höhere Dividende als im Vorjahr: Auf der Hauptversammlung will man sich für 1970 auf eine Dividende in Höhe von 20 Prozent festlegen (entspricht zehn Mark pro 50-Mark-Aktie). Außerdem konnte den Rücklagen 2,5 Millionen zugeführt werden. Somit belaufen sich die Eigenmittel der Bodenkreditanstalt auf 57 Millionen Mark, davon 43 Millionen als offene Rücklagen. Obwohl sich die Situation auf dem Rentenmarkt "nach einem vielversprechenden Jahresanfang" verschlechtert hat, erwartet man in Köln wieder ein "zufriedenstellendes" Ergebnis für 1971.